Zahnärztin
Spezialistin für
Parodontologie (DGP)
Telefon:030/3336546
Behandlungszeiten
Mo08:00 bis 14:00
Di13:00 bis 20:00
Mi + Donach Vereinbarung
Fr08:00 bis 13:00
Prophylaxebehandlung
Mi08:00 bis 18:00
Fr12:00 bis 18:00
Di + Donach Vereinbarung
Mundgeruchbehandlung
Do15:00 bis 17:00
Abrasion
Abrasion bedeutet Abrieb. Auch Zähne erfahren das ganze Leben hindurch eine gewisse Abnutzung durch das Kauen harter Nahrungsmittel, Schleifwirkung von Zahnpasten und das Reiben der Zähne. Beim nächtlichen unbewussten Zähneknirschen kann ein übermäßiger Zahnabrieb hervorgerufen werden. Prophylaxe (Link) bedeutet hier Solche Abrasionen frühzeitig zu erkennen, Ursachen zu suchen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, um weiteren Verlust von Zahnschmelz und überempfindlichen Zähnen vorzubeugen, ist eine Aufgabe der Funktionstherapie. Schutz für die Zähne bietet eine passgenau angefertigte Knirscherschiene.
Adhäsivtechnik
Mit dieser modernen Klebetechnik ist es möglich Komposite- bzw. Kunststofffüllungsmaterial oder auch Keramiken mit der Zahnsubstanz zu „verschweißen“ und diese zu stabilisieren. Keramikinlay
Airflow
Airflow ist eine Methode im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR) vor allem oberflächliche Zahnverfärbungen hervorgerufen durch Tee, Kaffee, Nikotin oder Spüllösungen mit einem Pulverwasserluftgemisch auch aus kleinsten Nischen zu entfernen. Moderne Pulver enthalten kleinste abgerundete Perlen, so genannte Nanopartikel, mit zahnsubstanzschonender Wirkung. Nicht effektiv entfernt werden mit diesen sanften Pulvergemischen hingegen Zahnbeläge und Zahnstein.
Amalgamfüllung
In der Zahnmedizin wird heute ausschließlich das Silberamalgam für Füllungen verwendet. Die Verarbeitung von reinem Quecksilber in der Herstellung dieses Füllungswerkstoffes führt immer wieder zu einer Diskussion über mögliche Gesundheitsgefährdungen, die von derartigen Füllungen ausgehen könnten. Amalgam wird in unserer Praxis nicht mehr verwendet, da es heute mehrere, auch metallfreie, Substanz schonend und ästhetische Füllungsalternativen gibt.
Amalgamsanierung
Konsequenter Ersatz von Amalgamfüllungen durch andere Füllungen aus Gold, Keramik oder Komposite.
Anästhesie
Auch lokale Betäubung, „Spritze“
Die lokale Betäubung ist heute so wirksam, dass die Behandlung für den Patienten meistens
schmerzfrei verläuft. Vor der eigentlichen Betäubung kann auf die Mundschleimhaut ein Vorbetäubungsmittel
einmassiert werden, was den Einstich kaum spürbar macht. Im Allgemeinen sind aber die Spritzenkanülen
heute so fein, dass bei entsprechender Technik der erwartete “Pick“ kaum wahrgenommen wird. Die
verwendeten Mittel sind in der Regel sehr gut verträglich und vielfach bewährt. Geeignete Mittel
können sowohl bei sehr jungen als auch sehr alten Patienten angewendet werden, sowie in der
Schwangerschaft und der Stillzeit. Nach dem Zahnarztbesuch kann die Betäubung noch bis zu zwei Stunden,
in seltenen Fällen auch länger, anhalten. In dieser Zeit sollten Sie auf jeden Fall nicht essen oder
heiße Getränke zu sich nehmen, da Sie sich ohne Gefühlsorientierung unbewusst selbst verletzen
könnten. Beachten Sie, dass nach jeder Anästhesie die Wahrnehmung eingeschränkt sein kann und vom
Autofahren oder Führen von Maschinen abgeraten wird.
Bestellsystem
Bestellsysteme dienen Zahnarzt und Patienten zur Planung der Behandlung und des zeitlichen Verlaufs. In einer Bestellpraxis reservieren engagierte Mitarbeiterinnen für Sie einen Behandlungstermin, um für Sie Wartezeiten zu vermeiden. Für Ihre Behandlung werden im Voraus die notwendigen Vorbereitungen für Ihren Besuch getroffen, um Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Unsere Praxis bietet konkrete Voranmeldungen bzw. Terminabsprachen an. Gern berücksichtigen wir Ihre bevorzugten Behandlungszeiten. Bei Verhinderungen bitten wir Sie, uns schnellstmöglich zu benachrichtigen, um dringlichen Behandlungen den Vorzug geben zu können.
Biofilm
Biofilme bestehen aus einer dünnen gelartigen Schicht, auch Film genannt, in der Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien, Algen, Pilze, Protozoen eingebettet sind. Biofilme entstehen, wenn Mikroorganismen sich an Grenzflächen anhaften. Sie bilden sich überwiegend in wässrigen Systemen, entweder auf der Wasseroberfläche oder auf einer Grenzfläche zu einer festen Phase. In der Zahnmedizin finden wir Biofilme auf den Zahnoberflächen, Implantaten, Zahnersatz und auch auf Ihrer Zahnbürste. Diese Biofilme sind sehr stabil und können durch spülen nicht einfach beseitigt werden.
Bleaching
Das Bleichen von Zähnen, englisch: Bleaching, ist eine anerkannte Methode, Zahnschmelz heller zu
machen. Tief im Schmelz sitzende Farbpigmente, die sich durch Politur nicht entfernen lassen,
werden chemisch „unsichtbar“ gemacht bzw. herausgelöst. Dies kann unter Begleitung professionell
in der Zahnarztpraxis, das sogenannte „in office bleaching“ bzw. internes Bleaching oder unter
Anleitung zu Hause home bleaching geschehen.
Von Zahnaufhellungen im Alleingang und ohne zahnärztlichen Rat einzuholen ist dringend abzuraten.
Bleichmittel dürfen keinesfalls auf freiliegenden Zahnwurzeln oder in undichte Füllungen oder
an Kronenrändern eindringen. Zahnfüllungen, Keramikkronen und freiliegende Zahnhälse können
nicht aufgehellt werden. Hier bietet die Zahnheilkunde andere Möglichkeiten.
Ästhetik
in office bleaching
Dies ist eine zeitsparende und effektive Methode in 1-3 Sitzungen ausgewählte Zahnbereiche unter
absoluter Schonung des Zahnfleisches zu bleichen. Zu Beginn werden alle zu schonenden Areale mit
einem Schutzgel oder Gummituch abgedeckt, so dass nur der Zahnschmelz mit einem hochkonzentrierten
Bleichgel behandelt wird. Spezielle Gels werden zusätzlich durch eine Lampe aktiviert.
home bleaching
Wir fertigen für Sie individuelle Bleichschienen an, die als Träger für das Bleichgel dienen.
Diese Methode ist gegenüber den frei verkäuflichen Bleichmitteln effektiver und schont dennoch
das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut. Das Bleichmittel wirkt gleichmäßig an allen Zahnflächen
und wird 7-14 Tage angewendet. Abschließend kann die Schiene auch zur
Fluoridierung
verwendet werden.
Internes Bleaching
Früher wurden oft verfärbte wurzelbehandelte Zähne aus ästhetischen Gründen überkront. Heute ist es
möglich diese Zähne erfolgreich von innen zu bleichen und somit wieder farblich an die Nachbarzähne
anzupassen.
Brücken
Brücken sind fest einzementierter Zahnersatz, um Zahnlücken zu schließen. Dabei werden die lückenbegrenzenden Zähne überkront und die Lücke durch ein Brückenglied, das immer fest mit den Kronen verbunden ist, überbrückt. Man unterscheidet keramisch verblendete Brücken mit einem Goldgerüst und Vollkeramikbrücken für höchste ästhetische Ansprüche. Vollkeramik Die moderne Alternative zu Brücken ist das Implantat.
Chlorhexidindigluconat
Inhaltsstoff in Mundspülllösungen oder Gels, der sehr effektiv gegen Bakterien wirkt ohne selbst ein Antibiotikum zu sein. Die Anwendung kann zur Braunfärbung der Zähne führen, die sich allerdings durch eine professionelle Zahnreinigung (Link) wieder entfernen lässt.
Dentalkeramik
Die Dentalkeramiken ermöglichen einen ästhetisch perfekten Zahnersatz, das heisst Zähne ästhetisch
wieder so herzustellen, dass sie dem unversehrten natürlichen Zahn zum Verwechseln ähnlich sind.
Unterschiedliche Befunde erfordern unterschiedliche Lösungen. Man unterscheidet verschiedene Arten
von Keramiken. Die Aufbrennkeramik verblendet dass Goldgerüst von Kronen und Brücken.
Vollkeramikkronen und -brücken werden mit computergesteuerten Fräsmaschinen aus einem Keramikblock
gefräst.
Vollkeramik
Presskeramiken werden in einer Hohlform unter hohem Druck gepresst. Jede Keramik wird von unseren
Technikern für Sie individuell hergestellt, um für Sie ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Moderne Keramiken sind heute in der Härte und dem Temperaturempfinden dem Zahnschmelz ähnlich.
Nach jetzigem Stand der Forschung lösen sie keine Allergien aus, sind ganz glatt und erschweren
damit die Plaqueanlagerung. Diese äußerst gewebefreundlichen Eigenschaften machen die Keramik
aus bioverträglicher Sicht zum Werkstoff der ersten Wahl. Die höheren Kosten verursacht durch
die aufwendige Herstellung werden aufgewogen durch ein Höchstmaß an Ästhetik, Funktionalität,
Gewebefreundlichkeit, Beständigkeit und Lebensqualität.
Dentin, Zahnbein
Diese unter dem Zahnschmelz und Wurzelzement liegende Zahnsubstanz ist weicher als Zahnschmelz und enthält mikroskopisch kleine Kanälchen, die Verbindung zum Zahnnerv herstellen. Geht Zahnsubstanz durch Karies, Abrasion oder Erosion verloren kann über das Dentin eine Überempfindlichkeit der Zähne hervorgerufen werden.
Einbüschelbürste
Die Einbüschel –oder Monobüschelbürste ähnelt einer Zahnbürste mit einem einzelnen, pinselartigen Borstenbüschel. Ganz einfach, wie mit einem kleinen Handfeger lassen sich kleinste Nischen am Ende der Zahnreihen oder bei festsitzenden Spangen und ganz gezielt der Zahnfleischrand reinigen.
Endodontie
Eine Wurzelbehandlung ist immer dann notwendig, wenn der Zahnnerv entzündet oder abgestorben ist.
Gelingt es durch eine Wurzelbehandlung den Zahn dauerhaft zu erhalten, wird teurer Zahnersatz wegen
Zahnverlust erst garnicht notwendig. Die herkömmliche Wurzelbehandlung führt aber häufig zu
unbefriedigenden Ergebnissen.
Dank neuer Techniken und mit entsprechender Ausdauer kann heute der verbleibende Hohlraum
(Wurzelkanal) bis zur Wurzelspitze desinfiziert und dicht gefüllt werden. In Einzelfällen ist es
sogar möglich alte, unvollständige Wurzelfüllungen zu entfernen, anschließend zu erneuern und somit
chronische Entzündungen an der Wurzelspitze auszuheilen.
Entmineralisation
Wirken Säuren häufig und lange genug auf den Zahnschmelz ein, werden dem Schmelz Mineralien entzogen, was ihn erheblich schwächt. Hierbei ist es egal, ob die Säuren von säurebildenden Bakterien in der Plaque, von sauren Früchten oder zucker- und säurehaltigen beliebten Erfrischungsgetränken stammen. Dieser Säureangriff kann dauerhaft zu massiven Zahnzerstörungen führen. Prophylaxe heißt hier rechtzeitig diätische Maßnahmen und Mineralisationen einzuleiten. Eine spezielle Form der Entmineralisation ist die Erosion.
Epithese
Eine Epithese wird individuell aus Kunststoff hergestellt. Sie ersetzt z. B. im Gesichts- und Kopfbereich verlorengegangene Nase, Auge oder Ohr und andere Oberflächendefekte. In der Zahnmedizin bzw. Parodontologie wird künstliches Zahnfleisch zur Abdeckung großer Zahnzwischenräume und massiv freiliegender Zahnhälse als Epithese bezeichnet.
Erhaltungstherapie, parodontale
Spezielle Prophylaxe für Parodontitispatienten.
Zur Unterstützung der langfristig erfolgreichen Parodontaltherapie führen wir zusätzlich zur
Prophylaxe
folgende Leistungen durch:
Überprüfung aller Zähne auf Entzündungszeichen, Parodontitiskontrolle
Schonende Entfernung des Biofilms aus den noch zugänglichen Zahnfleischtaschen
Behandlung von überempfindlichen Wurzeloberflächen
Erosion
Erosion, aus der Geologie bekannt als Bodenerosion, bedeutet soviel wie oberflächliches Abtragen. Auch Zähne können einen oberflächlichen Substanzverlust erfahren. Werden Zähne häufig und lange von säurehaltigen Getränken oder Magensäure (z.B. bei Eß- und Brechsucht) umspült, werden dem Schmelz Mineralien entzogen. Beim Kauen und Zähnebürsten kann dieser erweichte Schmelz leicht abgetragen werden, so dass immer mehr Zahnsubstanz verloren geht. Diese Kombination aus Säureangriff und mechanischem Abtrag kann dauerhaft zu massiven Zahnzerstörungen führen. Prophylaxe heißt hier rechtzeitig diätische Maßnahmen und Mineralisationen einzuleiten.
Floss
Das Floss dient der Reinigung der Zahnzwischenräume und unter Brückengliedern. Im Vergleich mit der Zahnseide ähnelt das Floss einem dickeren Wollfaden, wodurch das Floss sehr gut viel Plaque aufnehmen kann. Floss wird als Endlosfaden oder auch mit einem verstärktem Fadenende angeboten, so dass ein Einfädeln in Zwischenräume möglich ist. Gerne zeigen wir Ihnen die Anwendung.
Fluoridierung
Fluoride haben einen vielfach nachgewiesenen positiven Effekt im Kampf gegen Karies. Sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Zahnsubstanz gegen Karies bzw. hemmen Karies erzeugende Bakterien und senken die Überempfindlichkeit von Zähnen. In vielen Zahnpasten sind Fluoridverbindungen enthalten. Weitere Darreichungsformen sind z.B. Tabletten, fluoridiertes Speisesalz und Mineralwasser, hochkonzentrierte Gels und Mundspülungen. KID´s-Check
Funktionstherapie
Das Kiefergelenk steht im Mittelpunkt der Kaufunktion. Das Mundöffnen – und schliessen ist ein kompliziertes Zusammenspiel von Muskeln, Zähnen, Kiefergelenk und letztlich der gesamten Körperhaltung. Liegt eine Störung in diesem System vor, können sich diese in Form von Zähneknirschen mit Abrasion, Pressen, Muskelverspannung, und Kopfschmerz bis hin zu orthopädischen Problemen äußern. Die Funktionstherapie versucht durch Schienen auf den Kauflächen Störungen aufzuheben.
Gingivitis
Die Gingivitis ist eine Zahnfleischentzündung. Im Unterschied zur Parodontitis ist nicht der gesamte Zahnhalteapparat, sondern nur das Zahnfleisch betroffen und kann wieder vollständig ausheilen. Ausgelöst wird die einfache, schmerzfreie Gingivitis durch Plaque am Zahnfleischrand. Das Zahnfleisch ist gerötet, schwillt an und blutet leicht bei Berührung. Wird die Mundhygiene verbessert, die Plaque beseitigt, heilt das Zahnfleisch innerhalb weniger Tage wieder ab.
Halimeter
Ein speziell entwickeltes Gerät, benannt als Sulfid Monitor, zur Messung der Schwefel-Gas-Anteile in der Atemluft aus dem Mund. Das Gerät analysiert zuverlässig die Menge an Schwefelverbindungen und damit die Intensität des Mundgeruchs. Aus den Messergebnissen entwickelt der behandelnde Zahnarzt die individuelle Empfehlung für den Patienten. Massnahmen und Therapien haben zum Ziel nachhaltige Erfolge und dauerhafte Befreiung vom Mundgeruch zu erlangen. Der Halimeter kann die Erfolgskontrolle unterstützen.
Vor der Untersuchung mittels Halimeter muss der Patient folgende Instruktionen befolgen:
keine Fastentherapie
Während drei Wochen keine Antibiotika einnehmen
Zwei Tage vorher Zwiebeln und Knoblauch meiden
am Untersuchungstag keine pfefferminzhaltigen Produkte, Mundspüllungen, Kaffee, Tee, Nikotin, Alkohol und Kosmetika mit Alkholgehalt (Parfum) verwenden
Vier Stunden vor der Untersuchung nichts essen, trinken, keine Mundhygiene. Diabetiker bitte auf Zuckerspiegel achten!
Bringen Sie Ihren Mundgeruchsfragebogen fertig ausgefüllt zum Termin mit. Wir nutzen die Zeit lieber für Ihre persönliche Beratung. Zum Fragebogen
Halitosis, Mundgeruch
In der medizinischen Fachsprache wird Halitosis häufig gleichgesetzt mit unangenehmem Mundgeruch (Atemgeruch). Genau genommen ist Halitosis ein Geruch, der nicht zwingend im Mund entstehen muß, auf diese feine Unterscheidung wird aber häufig verzichtet. Darüberhinaus ist der teilweise gebrauchte Begriff Halitose falsch. Halitose gibt es nicht.
Hypnose
Durch gezielte Reize (Worte, Entspannung etc.) werden Personen in einen Zustand versetzen, der dem Einschlafen ähnlich ist. Unter Hypnose ist die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der Wirklichkeit verringert. Für Angstpatienten ist dies eine Möglichkeit Behandlungen ohne Stress oder Narkose angst- und schmerzfrei durchführen lassen zu können. Mit Beendigung der vorher vereinbarten Behandlung ist auch die Hypnose wieder beendet.
Implantate
Implantate sind „künstliche Zahnwurzeln“. Der Begriff leitet sich von dem lateinischen Wort „implantare“ (einpflanzen) ab. Die Implantologie ermöglicht uns heute das operative Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln aus Titan, und neuerdings auch Keramik, in den Kieferknochen von Zahnlücken. Voraussetzung ist ausreichend gesunder Kieferknochen. Ist das Knochenangebot begrenzt, bietet die moderne Chirurgie verschiedene Möglichkeiten des Knochenaufbaus. Nach dem Einheilen wird auf dem Implantat der eigentliche Zahnersatz befestigt.
Zahnimplantate haben viele Vorteile: Im Knochen eingeheilt, sitzen sie fest und geben Ihnen Sicherheit beim Essen, Sprechen, Lachen und Singen. Implantate fühlen sich fast wie eigene Zähne an. Es lassen sich sowohl einzeln fehlende Zähne als auch größere Zahnlücken bis hin zur gesamten Bezahnung ersetzen.
Durch Implantate kann das Beschleifen gesunder Zähne umgangen werden, festsitzender statt herausnehmbarer Zahnersatz verwirklicht und Vollprothesen zum Halten gebracht werden.
Implantate müssen ebenso wie eigene Zähne gepflegt werden. Unterstützt durch unsere spezielle Prophylaxe verhindern Sie Entzündungen und erhalten den Knochen, der für den Langzeiterfolg entscheidend ist.
Inlay
„Die beste Füllung“
Inlays sind Einlagefüllungen aus Gold oder Keramik, die im Dentallabor durch einen Techniker
individuell, passgenau hergestellt und danach in der Praxis zementiert oder geklebt werden.
Da Gold oder Keramik im Gegensatz zu anderen Füllungswerkstoffen so gut wie keinem Verschleiß oder
Alterung unterliegen, ist dies bei täglich guter Mundhygiene eine sehr dauerhafte Zahnversorgung.
Mit einem großen Inlay, dem Onlay, werden geschwächte Zahnhöcker umfasst, so dass selbst bei
umfangreichen Defekten die Funktion, Stabilität und Optik Ihres Zahnes dauerhaft wieder hergestellt werden
kann. Sie sind vor allem für die Behandlung größerer Defekte im hinteren Seitenzahnbereich geeignet.
Gold ist extrem stabil und haltbar, kann sehr grazil verarbeitet werden und ist der natürlichen Abnutzung der eigenen Zähne angepasst. Gold bietet den Vorteil einer –im Vergleich zu Keramik – einfacheren Verarbeitung, da sie unkompliziert einzementiert werden.
Bei höheren ästhetischen Ansprüchen verwenden wir Keramik-Inlays, die eingeklebt werden. Stabilität und hohe Ästhetik zeichnen das Material aus. Die Temperaturempfindung mit Keramik-Inlays ist ähnlich der des Zahnschmelzes. Keramikwerkstoffe lösen nach jetzigem Stand der Forschung keine Allergien aus und sind aus bioverträglicher Sicht der Werkstoff der ersten Wahl.
Interdentalraumbürstchen
Ist der Interdentalraum, der sogennante Zahnzwischenraum nicht mehr komplett durch das Zahnfleisch, die Papille ausgefüllt, eignen sich Interdentalraumbürstchen zur Reinigung häufig besser als Zahnseide. Diese Bürstchen ähneln einem Mini-Pfeiffenputzer, sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Gerne helfen wir Ihnen die für Ihre verschiedenen Zahnzwischenräume geeigneten Bürstchen auszuwählen.
Intraorale Kamera
Die intraorale Kamera ist eine kleine digitale Mundkamera, mit der in der Mundhöhle kleine Details Ihrer Zähne und des Zahnfleisches fotografiert werden können. Gerne zeigen wir Ihnen die Bilder auf einem Monitor direkt am Behandlungsstuhl.
Karies
Karies ist die Zerstörung von Zahnhartsubstanz durch säurebildende Bakterien. Karies kann mit geeigneten Prophylaxemaßnahmen und entsprechender Patientenmitarbeit in vielen Fällen vermieden werden. Das heisst mit optimaler Mundhygiene, Mineralisationsmaßnahmen und bewusster Ernährung lässt sich das Erkrankungsrisiko stark reduzieren.
Keramik
Keramikinlay
Keramikinlays sind Einlagefüllungen aus Keramik, die der Techniker im Dentallabor individuell, passgenau herstellt. Inlays, die in computergesteuerten Fräsmaschinen aus einem Keramikblock geschliffen werden, werden durch den Techniker veredelt. In der Praxis werden die Inlays adhäsiv befestigt/eingeklebt. Da Keramik im Gegensatz zu anderen Füllungswerkstoffen so gut wie keinem Verschleiß oder Alterung unterliegt, ist dies bei täglich guter Mundhygiene eine sehr dauerhafte, stabile und zugleich ästhetisch optimale Zahnversorgung. Die Temperaturempfindung mit Keramik-Inlays ist ähnlich der des Zahnschmelzes. Keramikwerkstoffe lösen nach jetzigem Stand der Forschung keine Allergien aus und sind aus bioverträglicher Sicht der Werkstoff der ersten Wahl.
Keramikonlays
Ein Inlay ist etwas graziler als ein Onlay, letzeres kann die Vorstufe für eine Krone sein.
Durch die neuen besonders stabilen Dentalkeramiken ist es möglich, auch stark substanzreduzierte
Zähne, z.B. nach einer Wurzelbehandlung, wieder aufzubauen. Die Keramiken werden mit der
Restsubstanz des Zahnes durch eine spezielle Klebetechnik „verschweißt“, wodurch der Zahn wieder
stabilisiert wird. Wo früher Stifte und Kronen mit all den Risiken, wie Zahnwurzelbruch,
unausweichlich waren, gelingt es heute solche Zähne substanzschonender und mit naturidentischer
Optik zu sanieren.
Vollkeramik
Dentalkeramik
Kinderbehandlung
Positive Kindheitserfahrungen beim Zahnarzt sind prägend für die weitere Zukunft.
Natürlich möchten wir, dass Ihre Kinder angstfrei den Zahnarztbesuch erleben und so behandeln wir
mit Erfahrung und viel Einfühlungsvermögen. Bei einem umfangreichen Sanierungsbedarf und
Behandlungsangst bieten wir Termine zur Eingewöhnung. Eine gezielte Begleitung vom Milchgebiss
zu den bleibenden Zähnen sorgt für eine stressfreie und optimale Entwicklung des Gebisses. Was
Sie hierfür alles tun können, zeigen wir Ihnen in der Kinderprophylaxe KID´s-Check.
KID´s-Check
ist Ihre zusätzliche eigenverantwortliche Vorsorge für Ihr Kind. Diese Investition lohnt sich, denn der zu leistende Eigenanteil für hochwertige Füllungen liegt bedeutend höher. Neue Erkenntnisse deuten daraufhin, dass Karies nicht nur eine Frage des Zähneputzens ist.
Vorsorgeprogramm:
gesunder, zuckerreduzierter Ernährungsberatung
zusätzlichem Mundhygiene- Training
Professioneller Zahnreinigung
Intensivfluoridierung
Fluoridierungsschienen
zusätzlicher Versiegelung der Milchbackenzähne
zusätzlicher Versiegelung der kleinen bleibenden Backenzähne
zusätzlicher Versiegelung der Weisheitszähne
Kariesrisikotest
Knochenersatzmaterial
Knochenersatzmaterial ist ein Knochenmineral und wird in der regenerativen Parodontaltherapie verwendet um verlorengegangenen Knochen, z.B. durch Parodontitis oder nach Zahnentfernungen, wieder aufzubauen. Körpereigene Knochenzellen sollen das Knochenersatzmaterial zu neuem Knochen umbauen. Ziel ist durch regenerierten Knochen die Prognose parodontal geschädigter Zähne zu verbessern oder Implantate zu ermöglichen.
Kofferdam
Der Kofferdam ist ein Gummituch, das wir um einzelne Zähne spannen, um zuverlässig Speichel und Atemluft von diesen Zähnen fernzuhalten. Qualitativ hochwertige Komposite-/Kunststofffüllungen oder Keramikinlays, eine sichere Adhäsivtechnik, und erfolgreiche Endodontie sind nur unter Kofferdam möglich. Dieses Qualitätskriterium ist für uns selbstverständlich.
Kompositefüllungen
Das Komposite ist vereinfacht ein Füllungsmaterial auf Kunststoffbasis mit eingeschlossenen Mikrokeramikteilchen. In Kombination mit modernen Klebetechniken (Adhäsivtechnik) ermöglichen Kompositefüllungen maximale Zahnsubstanzschonung bei gleichzeitiger Stabilisierung. Die unterschiedliche Größe, Farbe und Form der mikrokeramischen Partikel beeinflussen die Härte, Verschleißfestigkeit und natürliche Ästhetik der Füllung. Durch das Schichten verschiedener Zahnfarben können Zähne naturidentisch nachgeahmt werden. Gerade im Frontzahngebiet sind unsichtbare Füllungen, Korrekturen der Zahnform und das Verdecken kleiner Zahnhalsdefekte erwünscht.
Kontrolluntersuchung
Eine halbjährliche Kontrolluntersuchung ist den meisten Patienten zu empfehlen. Sollten sich in diesem Zeitraum Probleme entwickeln, von denen sie selbst vielleicht noch gar nichts bemerken, ist es häufig rechtzeitig genug, um größere Probleme abzuwenden. Ihr individuelles Kontrollintervall legt Ihr Zahnarzt fest, ebenso Maßnahmen zur Vorsorge, sowie spezielle Prophylaxeleistungen zur Gesunderhaltung ihres Mundes. Prophylaxe
Krone
Stark zerstörte Zähne kann man mit Füllungen und Inlays nicht mehr dauerhaft stabilisieren, da eine zu geringe Restsubstanz vorhanden ist, an der solche Restaurationen befestigt werden könnten. Das Prinzip der Krone ist es, dass sie den Zahn ringartig umfasst und so ein Auseinanderbrechen verhindert wird. Man unterscheidet keramisch verblendete Kronen mit einem Goldgerüst und Vollkeramikkronen für höchste ästhetische Ansprüche.
Kunststofffüllung
Lupenbrille
Um qualitativ hochwertige Behandlungsergebnisse auch in kleinsten Bereichen zu erzielen arbeiten wir mit einer Lupenbrille.
Membran
Die Membran ist eine Art Zelttuch, das in der regenerativen Parodontaltherapie verwendet wird, um bei Knochenaufbaumaßnahmen das Knochenersatzmaterial abzudecken. Häufig besteht die Membran aus Kollagen und schützt den sich neu entwickelnden Knochen bis sie sich nach ein paar Monaten von selbst auflöst. Ein Zweiteingriff, um die Membran zu entfernen, ist dann nicht erforderlich. parodontale Regeneration
Mundgeruch
Mundgeruch wird verursacht, wenn Bakterien der Mundhöhle abgestorbene Zellen, Nahrungsreste und
Speichel zu schwefelhaltigen Produkten abbauen, die wir oder andere dann als übel riechend empfinden.
Mithilfe eines Sulfid Monitors
Halimeter
können Schwefelverbindungen gemessen werden.
Mundgeruch ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. Etwa jeder Vierte hat gelegentlich
Mundgeruch und ca. 6% der Bevölkerung leiden dauerhaft darunter. Entgegen einer selbst unter
Fachleuten weit verbreiteten Meinung, ist nicht der Magen, sondern die Mundhöhle und hier besonders die
Zunge die häufigste Quelle für Mundgeruch. Oft wird auch von
Halitosis
gesprochen.
Spezielle Informationen zum Thema Mundgeruch unter
www.mundgeruch-berater.net
Für eine zuverlässige Diagnose müssen Sie vor der Untersuchung Folgendes beachten:
keine Fastentherapie
Während drei Wochen keine Antibiotika einnehmen
Zwei Tage vorher Zwiebeln und Knoblauch meiden
am Untersuchungstag keine pfefferminzhaltigen Produkte, Mundspüllungen, Kaffee, Tee, Nikotin, Alkohol und Kosmetika mit Alkholgehalt (Parfum) verwenden
Vier Stunden vor der Untersuchung nichts essen, trinken, keine Mundhygiene. Diabetiker bitte auf Zuckerspiegel achten!
Bringen Sie Ihren Mundgeruchsfragebogen fertig ausgefüllt zum Termin mit. Wir nutzen die Zeit lieber für Ihre persönliche Beratung. Zum Fragebogen
Mundhygiene
Die Mundhygiene umfasst alle Maßnahmen, die notwendig sind um die Zähne, Zahnzwischenräume und die
Zunge, letztlich die gesamte Mundhöhle zu reinigen.
Eine nahezu unüberschaubare Anzahl verschiedener Zahnbürsten, Zahncremes, Mundwässer, etc. werden
in Drogerien und Apotheken angeboten. In der
Prophylaxe wird zum persönlichen
Pflegekonzept beraten und Tipps zur richtigen Anwendung gegeben.
Oraquix
Die Verwendung dieses Betäubungsgels ermöglicht eine Anästhesie des Zahnfleisches ohne Einstich. Das Gel wird aus einer Kartusche auf den Zahnfleischrand aufgetragen oder direkt in die Zahnfleischtasche eingebracht. Die Wirkung entfaltet sich bereits nach wenigen Sekunden und lässt ebenso nach ca. 20min. wieder nach. Das ist ideal und ausreichend zur Behandlung kleiner Zahnfleischprobleme. Der Patient verlässt die Praxis ohne lästiges Taubheitsgefühl.
Parodont
Der Zahnhalteapparat, das Parodont ist das Verankerungssystem des Zahnes. Er besteht aus Zahnfleisch, der Gingiva, Kieferknochen und dem Fasersystem, das den Zahn über den Wurzelzement in seinem Knochenfach fixiert.
Parodontalchirurgie
Die Parodontalchirurgie umfasst verschiedene Operationsmethoden, um den durch Parodontitis geschädigten Zahnhalteapparat zu therapieren oder sogar wieder zu regenerieren. parodontale Regeneration.
Parodontalstatus
Für eine zuverlässige parodontale Diagnostik müssen viele Befunde an verschiedenen Regionen eines jeden Zahnes erhoben werden. Ergänzt wird dies durch Röntgenaufnahmen. Das Gesamtbild ist ein Parodontalstatus.
Parodontaltasche
Wird durch eine Entzündung das Parodont zerstört, wird der Verbund zwischen Zahnfleisch und Zahn und Knochen aufgelöst. Dieser Defekt ist als Parodontaltasche mit einem stumpfen Tastinstrument (Sonde) vom Zahnfleischrand aus als Spalt in die Tiefe tastbar. Knochen der abgebaut wurde, gilt erst einmal als verloren. In manchen Fällen kann er durch regenerative Therapieverfahren teilweise wieder aufgebaut werden. parodontale Regeneration.
Parodontitis
Die Parodontitis, im Volksmund oft fälschlich als
Parodontose
bezeichnet, ist eine in Schüben
verlaufende, chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, d.h. des Zahnfleisches, des
zahnumgebenden Knochens und der Haltefasern zwischen Zahn und Knochen. Hauptverursacher
sind spezielle Bakterien. Der Schweregrad und Verlauf der Parodontitis wird beeinflußt
von mangelnder Mundhygiene, Rauchen, Stress, Immunsystem und genetischen Faktoren. Der
Beginn einer Parodontits ist für den Patienten oftmals unbemerkt und ohne Schmerzen.
Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind ernst zunehmende Alarmzeichen.
Die Folgen äußern sich durch Zahnfleischrückgang, Knochenabbau, teilweise starken Schmerzen,
schlechtem Geschmack im Mund,
Mundgeruch
und lockeren Zähnen bis hin zum Zahnverlust.
Die Parodontitis kann bereits in der Pubertät beginnen. Heute gehen nach dem 40. Lebensjahr
mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies, und das Risiko steigt erheblich,
wenn sie rauchen.
Untersuchungen zeigen, dass bis zu 70% der erwachsenen Bevölkerung daran leiden. Auf die
Vorbeugung, Früherkennung, Behandlung und Langzeitkontrolle von Erkrankungen des
Zahnhalteapparates
ist unsere Praxis spezialisiert. Eine systematische Untersuchung auf
Parodontitisanzeichen gehört für uns zur Routine.
Die Parodontitis ist nach neusten Erkenntnissen keine auf den Zahn-, Mund- und Kieferbereich
beschränkte Erkrankung. Die an der Parodontitis beteiligten Bakterien und ihre
Stoffwechselprodukte können sich vom Mundraum über die Blutbahn in den ganzen Körper ausbreiten
und ernste Folgen für ihre allgemeine Gesundheit haben.
Man diskutiert, dass das Risiko für Herz- und Hirninfarkt und Kreislauferkrankungen,
Frühgeburten und untergewichtige Babies bei aktiver Parodontitis erhöht ist. Wichtig für
Diabetiker: Die Parodontitis kann die Stabilität der Blutzuckerwerte beeinflussen.
Die systematische und für jeden Zahn individuelle Behandlung ist daher notwendig, um die Parodontitis zu stoppen.
Parodontitistherapie
Ziel einer Parodontitistherapie ist es durch eine starke Reduktion der Bakterien die Entzündung zu
stoppen, tiefe und ungünstige Zahnfleischtaschen zu beseitigen und, sofern möglich, den
Zahnhalteapparat wieder aufzubauen. Als erstes werden alle Zahn-, somit auch, Wurzeloberflächen vom
Biofilm
gereinigt, und die Mundhöhle desinfiziert. Begleitend geben wir Ihnen Tipps wie sie selbst
ihre Mundhöhle optimal sauber halten können, um eine starke Wiederbesiedlung durch diese Bakterien
zu verhindern. In manchen Fällen müssen die Bakterien, wenn sie im Zahnfleischgewebe und Knochen
nicht effektiv genug durch das körpereigene Immunsystem beseitigt werden, medikamentös bekämpft
werden. Bei stark fortgeschrittenem Knochenabbau verbleiben mitunter tiefe Taschen und komplizierte
Nischen, die auf operativem Wege gereinigt, beseitigt oder sofern möglich, durch
Knochenaufbau
regeneriert werden.
parodontale Regeneration
Für den Langzeiterfolg ist ihre konsequente Mitarbeit und eine
parodontale Erhaltungstherapie
notwendig.
Recall-System
Parodontologie
Die Parodontologie ist der Teilbereich der Zahnmedizin, der sich mit allem rund um das Parodont, den Zahnhalteapparat befasst.
Spezialisten für Parodontologie sind zahnärztliche Experten, die sich auf dem Gebiet der Parodontologie und Implantologie im Anschluß an das Studium der Zahnmedizin in einer nochmaligen, dreijährigen Vollzeitausbildung zu Fachzahnärzten qualifiziert haben. In Deutschland ernennt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP) diese weitergebildeten Zahnärzte zu Spezialisten.
Parodontose
Die Parodontose ist ein griechisches Kunstwort und bezeichnet einen nicht-entzündlichen Schwund des Zahnbettes ohne vertiefte Zahnfleischtaschen und ohne Blutungsneigung des Zahnfleisches. Parodontose wurde 1921 als Sammelbegriff für sämtliche Erkrankungen des Zahnbettes eingeführt, sowohl für die entzündliche wie auch für die nicht-entzündliche Erkrankung. Obwohl bereits in den 70er Jahren nachgewiesen wurde, dass die Erkrankungen des Zahnhalteappartes entzündlicher Natur sind und es diese Parodontose gar nicht gibt, ist der Begriff Parodontose noch heute weit verbreitet. Eine Vielzahl von Mundpflegeartikeln wird damit falsch bezeichnet und beworben. Die Wortendung –itis steht in der Medizin immer für einen entzündlichen Hintergrund, zum Beispiel wie bei Bronchitis oder Gastritis, und folglich auch für Parodontitis.
Paroprophy
Unsere Wortschöpfung vereint Parodontologie und Prophylaxe, denn diese beiden Begriffe gehören für uns untrennbar zusammen für einen nachhaltigen Behandlungserfolg.
Plaque
Plaque ist Zahnbelag; ein Biofilm auf Zähnen, Implantaten oder Zahnersatz aus Speichelbestandteilen, Stoffwechselprodukten von Bakterien, Nahrungsresten und Bakterien. Die Plaque ist Voraussetzung für die Entstehung von Karies und Parodontitis. Eine pathogene Plaque entsteht innerhalb von 24 Stunden und besonders in schwer zu reinigenden Nischen. Konsequente Plaquekontrolle bedeutet also Zahnzwischenraumreinigung und professionelle Zahnreinigung.
Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Die PZR ist die perfekte Ergänzung zur häuslichen Zahnpflege. Sie umfasst die schonende Entfernung von Zahnstein und hartnäckigen Belägen mit Handinstrumenten und Ultraschall bis knapp unter den Zahnfleischsaum und an Stellen, die für Sie kaum erreichbar sind. Oberflächliche Zahnverfärbungen hervorgerufen durch Tee, Kaffee, Nikotin oder Spüllösungen werden mit dem Airflow schonend entfernt. Da auf glatten Flächen die Plaquebildung erschwert ist, schließt sich der Reinigung selbstverständlich eine Politur an, abschließend wird fluoridiert. Die PZR ist der wichtigste Bestandteil der Prophylaxe und in der parodontale Erhaltungstherapie. Die Häufigkeit einer PZR hängt von Ihrem individuellen Karies- und Parodontitisrisiko ab. Um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen, ist ein Recall-System (Erinnerungsservice) vorteilhaft.
Prophylaxe
Die zahnmedizinische Prophylaxe ist hauptsächlich auf die Vorsorge gegen Karies, Gingivitis und Parodontitis ausgerichtet. Vorsorgemaßnahmen, die das Entstehen von Karies und Parodontitis verhindern und einen gesunden Zustand stabilisieren, beginnen bereits im Kindesalter und begleiten dann ein Leben lang. Prophylaxeangebot
Prothetik
Prothetik umfasst alles zum Zahnersatz.
Recall-System
Der Recall ist ein Erinnerungsservice in regelmäßigen Zeitabständen, um auf anstehende
Kontrolluntersuchungen aufmerksam zu machen.
In parodontologisch orientierten Praxiskonzepten gehört der Recall zum festen Bestandteil in der
unterstützenden Erhaltungstherapie
und Implantaterhaltung, um den parodontalen Behandlungserfolg
und damit Lebensqualität mit eigenen Zähnen oder
Implantaten
langfristig sicherzustellen.
Regeneration, parodontale
In der Medizin bedeutet regenerieren den ursprünglich gesunden Zustand wiederherstellen und
grenzt sich somit vom Reparieren ab. Eine Narbe ist nur eine Reparation, die Wunde ist
geschlossen, die Haut sieht aber nicht mehr so aus wie vor der Verletzung.
In der parodontalen Regeneration wird durch operative Verfahren und den Einsatz von
Knochenersatzmaterial,
Membran
oder knochenaktivierenden Substanzen versucht den Zahnhalteapparat
wiederaufzubauen.
Rezession
Zahnfleischrückgang, der zu freiliegenden Wurzeloberflächen führt. Rezessionen können eine Folge der
Parodontitis, falscher
Putztechnik, des Zähneknirschens und ungünstiger Zahnstellung sein.
Je nach Ausmaß der Rezession gibt es chirurgische Verfahren Zahnfleisch zu verpflanzen.
Röntgen
Das Röntgen ist ein unerlässlicher Bestandteil der Diagnostik und Vorraussetzung für eine fundierte Therapie. Die digitale Röntgentechnik hat hat gegenüber herkömmlichen Röntgentechniken Vorteile. Das Bild ist nach wenigen Minuten fertig, kann mit moderner Software detailliert ausgewertet und unkompliziert an Überweiserkollegen übergeben werden und die Strahlen- und Umweltbelastung ist geringer. Alle Aufnahmen werden in einem Röntgenpaß dokumentiert.
Schmelz
Die Zahnkrone des Zahnes ist vom Zahnschmelz überzogen. Er ist die härteste Zahnsubstanz.
Schienung
Parodontal gelockerte Zähne können mittels Adhäsivtechnik und Komposite (Kunststoff) auf der Zungen- oder Gaumenseite durch ein Befestigungsband miteinander verbunden werden. Diese Schiene ist damit für den Betrachter von außen nicht sichtbar.
Vorteil dieser untereinander gestützten Zähne:
mehr Kaukomfort
stabileres Gefühl
leichteres Reinigen der Zähne, da reduzierte Beweglichkeit
keine zusätzliche Beschädigung der restlichen Zahnhaltefasern durch falsche Zahnbelastung
kein Einsaugen der Plaque in Zahntaschen durch Zahnbewegung
Befestigung der Zähne ohne Abschleifen
Bessere Prognose der Zähne
Sulfid Monitor
Ein speziell entwickeltes Gerät für die Messung der Schwefel-Gas-Anteile in der Atemluft aus dem Mund ist der Halimeter.
Vectorgerät
Spezielles Ultraschallgerät für die Parodontaltherapie, das unterstützt durch ein Wasserpulvergemisch, geeignet ist Biofilm in Zahnfleischtaschen schonend von Zahnwurzeloberflächen zu entfernen. Je nach Pulver kann auch nur eine Wurzeloberflächenpolitur und Taschenspülung durchgeführt werden.
Veneers, Keramikverblendschalen
Veneers sind hauchdünne, ca.1 mm starke Keramikschalen, die auf nahezu unbeschliffene Zähne
aufgeklebt werden. Sie sind eine dauerhafte und ästhetische Lösung gerade für kariesfreie
oder nur gering gefüllte Frontzähne, um schiefe oder unansehnlich verfärbte Zähne, aber
auch Fehlstellungen und Zahnfehlformen zu korrigieren.
Die minimalinvasivste Variante für solche Korrekturen ist die direkte Modellation der neuen
Zahnästhetik mittels Kompositetechnik. Hier ist ein Abschleifen, um Platz für die dünne
Keramikschale zu schaffen, nicht erforderlich.
Das beste ästhetische Ergebnis entsteht durch eine lichtdurchlässige, zahnfarbene Einheit zwischen Zahn und Material. Sowohl die Keramik als auch das Komposite erfüllen dies.
Anwendungsbeispiele:
Ausgleich von grösseren Zahnzwischenräumen, gerade nach Parodontalbehandlung
Abdeckung freiliegender Zahnhälse
Ausgleich von Fehlstellungen
Verbesserung der Zahnform
Austausch großer sichtbarer Füllungen
bei unbefriedigenden Zahnfarben und lokalen Verfärbungen
bei Zahnschmelzmissbildungen
bei kleinen Substanzdefekten nach Unfällen
Vollkeramik
Das beste ästhetische Ergebnis entsteht durch eine lichtdurchlässige, zahnfarbene Einheit
zwischen Zahn und aufgebrachtem Material. Dies gelingt sehr gut mit Vollkeramiken, die
ohne ein lichtundurchlässiges Metallgerüst auskommen. Mit Keramiken kann das Aussehen
natürlicher Zähne optimal imitiert werden. Für eine naturidentische Restauration werden
verschiedene Farben wie am natürlichen Zahn geschichtet, das Oberflächenrelief eines Zahnes,
sowie individuelle Zahnform und Zahnstellung modelliert.
Moderne Keramiken sind heute in der Härte und dem Temperaturempfinden dem Zahnschmelz ähnlich.
Nach jetzigem Stand der Forschung lösen sie keine Allergien aus, sind ganz glatt und erschweren
damit die Plaqueanlagerung. Diese äußerst gewebefreundlichen Eigenschaften machen die Keramik
aus bioverträglicher Sicht zum Werkstoff der ersten Wahl.
Die höheren Kosten verursacht durch die aufwendige Herstellung werden aufgewogen durch ein
Höchstmaß an Ästhetik, Funktionalität, Gewebefreundlichkeit, Beständigkeit und Lebensqualität.
Wurzelbehandlung
Endodontie
Wurzelkanallängenbestimmung, elektrisch
Der Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung hängt entscheidend von der richtigen Bestimmung der Kanallänge ab. Wurzelfüllungen, die zu kurz oder zu lang geraten, führen letztlich zum Zahnverlust. Häufig endet der Wurzelkanal nicht direkt an der Wurzelspitze, sondern mündet seitlich. Dieses Detail lässt sich im Röntgenbild oftmals nicht erkennen. Mit einer elektrischen Widerstandsmessung im Wurzelkanal kann diese Mündung wesentlich exakter überprüft werden und die Wurzelfüllung erfolgreich verlaufen. Endodontie
Zahnersatz
Kleine Zahnsubstanzdefekte werden mit
Inlays, Onlays oder
Kompositefüllungen restauriert.
Zahnersatz hingegen ersetzt große Anteile von Zahnsubstanz oder ganze Zähne.
Es wird zwischen festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz unterschieden. Beides kann auch
kombiniert werden, so dass man vom kombinierten Zahnersatz spricht.
Festsitzender Zahnersatz, wie Kronen und Brücken, wird mit Ihren natürlichen Zähnen fest
verklebt und ist dann nicht mehr herausnehmbar.
Das Prinzip der Krone ist es, dass sie den Zahn ringartig umfaßt und so ein Auseinanderbrechen verhindert. Eine Krone ist bei großen Substanzdefekten indiziert, die nicht mehr mit Inlays, Onlays oder Kompositefüllungen versorgt werden können. Ein spezielle Form der ästhetischen Frontzahnversorgung sind Veneers.
Eine Brücke ist eine komfortable Lösung, um eine Lücke zu schließen. Die moderne Alternative zu Brücken ist das Implantat.
Heutzutage ist es möglich, Kronen und Brücken anzufertigen, die in Form, Farbe und Funktion den natürlichen Zähnen identisch wirken. Realisiert wird dies mit unterschiedlichen Dentalkeramiken, neuen Techniken wie Vollkeramikrestaurationen, Galvanokronen und CAD/CAM gefrästen Zahnersatz aus Zirkonoxid. Vollkeramik
Zahnhalteapparat
Der Zahnhalteapparat, das Parodont ist das Verankerungssystem des Zahnes. Er besteht aus dem Zahnfleisch, der Gingiva, dem Kieferknochen und dem Fasersystem, das den Zahn über den Wurzelzement in seinem Knochenfach fixiert.
Zahnschmuck
Kleine Kristallglassteinchen werden im Adhäsivverfahren auf die Zahnoberfläche geklebt ohne diese zu schädigen. Natürlich kann der Zahnschmuck auch wieder problemlos und rückstandsfrei entfernt werden. Adhäsivtechnik
Haben Sie heute schon in einen Apfel gebissen?
Der gelbe Apfel mit Biss und den drei Bissspuren ist bei uns Zeichen bzw. Sinnbild für die
Erkrankung durch Parodontitis. Wer selbst davon betroffen ist, weiß was es heißt mit lockeren
Zähnen in einen Apfel beißen zu wollen.
Der Apfel von Paroprophy ist Logo und steht für Parodontologie und Prophylaxe.
Der Apfel steht in unserer abendländisch christlichen Kultur auch für die Erkenntnis. In unserer Gesellschaft sind ca. 60% der erwachsenen Bevölkerung an Parodontitis erkrankt. Die damit einhergehenden Probleme sind dem Einen oder Anderen vielleicht aus eigener Erfahrung schon bewusst. Unser Praxisteam hilft den Patienten die eigene parodontale Situation zu erkennen.
Der Apfel ist auch Symbol für die Gesundheit. Täglich einen Apfel essen erhält die Gesundheit, das ist eine Volksweisheit. Gesunderhaltung ist Vorsorge und damit Prophylaxe. Prophylaxe in der Zahnmedizin ist notwendig für den Erhalt der Mundgesundheit und ist Grundlage für jede weiterführende Behandlung zur Stabilisierung des Behandlungserfolgs.
Der Biss versinnbildlicht auch “Biss haben”, sich ein Stück Gesundheit „abbeißen“ zu können. Er ist Sinnbild für das Gebiss, den Kiefer- und Kauapparat, den Zusammenbiss, für Funktion und das Zusammenwirken von Zähnen und Ernährung. Das findet seinen Ausdruck in der Evolution und in der modernen, medizinischen Entwicklung.
Die beiden zarten Blätter am Stil des Apfels zeigen, dass hier etwas wächst, sprießt und gedeiht, nämlich die Gewissheit, dass Sie recht viel mit unserer Unterstützung gegen Parodontitis tun können. Denn Sie wissen ja, Mundgesundheit ist Lebensqualität.
Ihre Dr. Claudia Christan
Berlin, im Frühjahr 2002
